Die Krankenfürsorge-Ergänzungskasse (KFEK) wurde 1952 von der Konsortialversammlung der damaligen Etschwerke der Städte Bozen und Meran (später Azienda Energetica S.p.A.-Etschwerke AG und heutige Alperia S.p.A.-AG) zusammen mit dem damaligen Personal gegründet, um eine angemessene zusätzliche Gesundheitsfürsorge für Mitarbeiter, Bedienstete im Ruhestand und deren Familienangehörigen zu gewährleisten.
Die Tätigkeit der KFEK im Bereich der gegenseitigen Unterstützung beruht auf dem Solidaritätsprinzip und dem von den Gründervätern initiierten Generationenpakt, der seit jeher einen Beitrag zulasten der Mitglieder entsprechend der jeweiligen Leistungsfähigkeit und einen Beitrag zulasten des Betriebs vorsieht, der jeweils von den auf nationaler und betrieblicher Ebene abgeschlossenen Tarifverträgen geregelt ist.
Späterhin wurden in die Krankenfürsorgekasse die Familienangehörigen der Mitarbeiter und danach die Rentner mit ihren Familienangehörigen aufgenommen. Seit 70 Jahren unterstützt die Kasse die Gesundheitsfürsorge ihrer Mitglieder und passt Erstattungsmöglichkeiten und Gelegenheiten an die sich ändernden Bedürfnisse und an die Änderungen im nationalen und Landesgesundheitsdienst an.
Die KFEK ist Mitglied der nationalen Gesundheitsfonds und hat ein Statut verabschiedet, in dem die Leitlinien für die Unterstützung ihrer Mitglieder festgehalten sind. Diese Leitlinien wurden auch in der Geschäftsordnung übernommen, die Fürsorgeleistungen und Erstattungsmodalitäten im Einzelnen definiert.
Organisatorisch wird die KFEK von einem Fürsorgeausschuss geleitet und von einem Rechnungsprüfungsausschuss überwacht. Beide Organe werden demokratisch von allen Mitgliedern unter denjenigen, die freiwillig ihre Bereitschaft zur Geschäftsführung bekundet haben, gewählt. Der Ausschuss bleibt drei Jahre im Amt und setzt sich aus sieben Personen zusammen, darunter Mitarbeiter und Rentner, die einen Vorsitzenden wählen. Der Fürsorgeausschuss ist das Organ, dem die Bestimmung und Gestaltung der Logik und der Politik der Unterstützung obliegen.
Um die Qualität ihrer Dienstleistungen zu verbessern und die Palette der angebotenen Fürsorgeleistungen zu erweitern und zu erneuern, hat die KFEK vor Kurzem beschlossen, ihre operative Verwaltung auf die Gesellschaft Mutua Cesare Pozzo zu übertragen, die sie mit ihrer eigenen Organisationsstruktur unterstützen wird.







